Das Projekt zum Europatag 2020

Die Europäische Union (EU) feiert am 9. Mai zum 34. Mal den Europatag. Das Datum für den Europatag geht auf die Grundsteinlegung für die heutige EU – die sogenannte Schuman-Erklärung – zurück. Der damalige französische Außenminister Robert Schuman unterbreitete am 9. Mai 1950 einen Vorschlag für ein Vereintes Europa als unerlässliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung friedlicher Beziehungen.
Heute ist der 9. Mai zu einem europäischen Symbol geworden, welches zusammen mit der einheitlichen Währung, der Europa-Flagge und der Europa-Hymne die Einheit der EU darstellt. Seit über 30 Jahren finden am Europatag EU-weit Veranstaltungen und Festlichkeiten statt, die den Menschen Europa näherbringen sollen.

Internationale Partnerschaften

2020 ist ein außergewöhnliches Jahr. Die Entwicklungen durch die Coronakrise haben erwirkt, dass die Ländergrenzen in Europa und weltweit innerhalb von kürzester Zeit geschlossen worden. Öffentliche Veranstaltungen und Feiern sind derzeit nicht möglich, persönliche Begegnungen, lokal wie international, eingeschränkt oder bis auf Weiteres nicht in Sicht. Die Frage nach inner- sowie außereuropäischer Solidarität stellt sich in weit verschärfter Form. Wir werden nach neuen Wegen suchen müssen, internationale Partnerschaften aufrechtzuerhalten, zu vermitteln und Begegnungen zu initiieren.

Blick auf unsere europäischen Nachbarländer

Um trotz der aktuellen Hindernisse aneinander zu denken und nach vorne zu schauen, wirft das Projekt anlässlich des Europatages 2020 einen Blick auf unsere europäischen Nachbarländer. Die hannoversche Künstlerin und Aktivistin Jasmin Mittag hat Menschen in den europäischen Partnerstädten der Landeshauptstadt Hannover gefragt, wie sie die derzeitige Situation empfinden und was sie sich langfristig für Europa wünschen.
Die Europawoche 2021 kann hoffentlich wieder mit öffentlichen Veranstaltungen gefeiert werden, die rund um den Europatag am 9. Mai stattfinden. In Zukunft sollen die Festlichkeiten und Aktivitäten weiter ausgebaut werden. Sie sind in Hannover Teil des Konzeptes für die EU-Kulturhauptstadtbewerbung 2025, für die das Motto lautet „Hier jetzt alle für Europa!“.