Jordan, Student – Bristol

Wie ist die aktuelle Situation während der Coronakrise für dich persönlich?

Der Virus hat mich persönlich nicht so stark beeinflusst, weil ich keinen Job hatte, aber meine Freunde sind alle arbeitslos geworden, was ätzend ist. Bisher nutzen wir alle die Zeit der Quarantäne so gut es geht: Wir hängen zusammen rum, malen, zeichnen und lesen und genießen das langsame Tempo.

Wofür bist du in dieser Situation dankbar?

In dieser Situation bin ich sehr dankbar für meine Freundin, meine Freunde, mit denen ich zusammenlebe, und die Wohnung, in der wir leben. Wir alle fühlen uns sehr gesegnet, gemeinsam so viel Zeit verbringen zu können.

Ich bin glücklich, dass wir weiterhin draußen skaten können. Es gibt in Bristol ein paar sehr abgelegene Rampen und Plätze, zu denen ich und mein Kumpel Eth, mit dem ich zusammen wohne, ein paar Mal in der Woche gehen. Offiziell dürfen wir gerade in Großbritannien jeden Tag zum Sport machen rausgehen. Es könnte also schlimmer sein!

Was möchtest du gern machen, wenn die Krise vorbei ist?

Wenn die Krise vorbei ist, möchte ich die verschobenen Reisen nachholen und noch viel mehr tun, um die Teile der Welt zu erkunden, die ich schon immer erkunden wollte.

Was wünscht du dir langfristig für Europa?

Langfristig wünsche ich mir, dass Europa diese Krise endgültig überwindet, sich aber an das erinnert, was wir in dieser Zeit gelernt haben und die Dinge nicht als selbstverständlich ansieht.